Server-Management – Ausfallzeiten reduzieren

Überhitzung, Hard- oder Softwarefehler, überlastete Systeme, Cyberattacken und Naturereignisse wie Überschwemmungen oder Erdbeben: All die genannten Faktoren können dazu führen, dass das gesamte IT-System ausfällt. Dabei steht und fällt bei modernen Unternehmen alles mit einem funktionierenden Server-Management.

Die Konsequenz eines Ausfalls: hohe Kosten durch einen fehlenden Systemzugriff – oder gar der Verlust sensibler Unternehmensdaten. Neben personenbezogenen Daten kann es sich dabei um juristische oder wettbewerbskritische Informationen handeln.

Teure Instandsetzungen, ein reduzierter Umsatz und der Vertrauensverlust von Kunden und Geschäftspartnern sind mögliche Folgen. In der digitalisierten Welt ist es demnach für Unternehmen unabdingbar, auf ein professionelles Server-Management zu setzen.

Doch was versteht man darunter? Welche Vorteile bietet Ihnen das Server-Management mit virtuellen Servern und wie unterscheidet sich das interne von dem externen Server-Management? Und warum lohnt es sich, auf smartworx zu setzen? Dieser Artikel liefert Antworten!

Server-Management

Was versteht man unter Server-Management?

Ein Server (Diener) bezeichnet entweder eine in ein Rechnernetz integrierte Maschine oder eine Software mit einem Programm, das von Clients (Kunden) verwendet wird. Bei den Kunden handelt es sich in diesem Fall um weitere Programme.

Server werden also wie folgt definiert:

  • Hardwarebasierte Server (Host): Hierbei handelt es sich um eine physische Maschine, die Bestandteil eines Rechnernetzes ist. Auf der Maschine läuft beispielsweise ein Betriebssystem. Mit einer Server-Software kann jeder Rechner als Host dienen.
  • Softwarebasierte Server: Ein Server auf Softwarebasis ist ein Programm, auf das Clients (andere Programme) lokal oder über ein Netzwerk zugreifen. Das Konzept fußt auf dem Client-Server-Modell. Welcher Dienst zur Verfügung gestellt wird, fällt individuell aus.

Heute betreiben viele Unternehmen interne Server und Cloud-Dienste, während andere auf Server in externen Rechenzentren vertrauen. Unabhängig davon, wo sich der Serverstandort befindet, geht das Management mit einem hohen Aufwand einher.

Nach der Server-Installation müssen diese verwaltet, überwacht, gewartet und auf Schwachstellen überprüft werden. Zudem ist es ratsam, Backups zur Datensicherung durchzuführen. Gleichzeitig entwickelt sich die Technologie in rasantem Tempo, sodass häufige Mitarbeiterschulungen notwendig sind. Das interne Server-Management geht also mit einem hohen Ressourcen- und Kostenaufwand einher.

Die Lösung: Unternehmen setzen auf Experten wie IT-Systemhäuser. Sie verfügen über die notwendige Erfahrung und dienen als kompetenter Ansprechpartner.

Das oberste Ziel des Server-Managements ist es, eine optimale Leistung der Server zu gewährleisten. Gleichzeitig erhöht das Management die Effizienz der IT-Umgebung. Dafür werden folgende Teilziele verfolgt:

  • Reduzierung von Ausfallzeiten
  • Erhöhung der Zuverlässigkeit
  • Sicherung der Serverumgebungen
  • Schutz der Daten
  • Anpassung und Optimierung von Prozessen

Optimaler Schutz für Ihren Server

Ein professionelles Server-Management stellt sicher, dass Sie jederzeit auf die Server zugreifen können. Um dies zu ermöglichen, werden folgende Punkte berücksichtigt:

  • Umgebungsbedingungen: Physische Server sollten an einem Ort betrieben werden, an dem optimale Umgebungsbedingungen herrschen. So muss die Luftfeuchtigkeit kontrolliert und stetig angepasst werden. Zudem müssen die Server gekühlt werden.
  • Pflege: Server sollen lange halten. Um dies sicherzustellen, ist eine regelmäßige Pflege und Wartung unerlässlich.
  • Zugriffsverwaltung: Physische Server sollten nicht für jeden zugänglich sein. Stattdessen ist es ratsam, den Zugriff auf wenige Verantwortliche zu beschränken.
  • Datensicherung: Die Auslastung der Festplatten sollte stetig überprüft werden, um Speicherkapazitäten zur Verfügung zu stellen und einen Datenverlust zu vermeiden.

Die Grundlagen des Server-Managements

IT-Verantwortliche sollten Überlastungen des Servers erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Im Optimalfall werden zu hohe Belastungen von Beginn an durch eine stetige Überwachung vermieden. Das Server-Management wirkt sich dabei auf die gesamte IT-Abteilung eines Unternehmens aus.  Doch welche Anwendungsgebiete deckt das Server-Management konkret ab?

Hardware-Verwaltung

Ihr Betrieb fußt auf einer funktionierenden Hardware. Ein effektives Server-Management verwaltet diese zuverlässig auf der Basis einer Server-Management-Strategie. Das Konzept wiederum basiert auf der Kontrolle der folgenden Schlüsselkomponenten.

Hauptprozessor (CPU)

Der Hauptprozessor gilt als Server-Gehirn und damit als Herzstück eines jeden Servers. Der Grund: Programme funktionieren, weil die CPU essenzielle Berechnungen realisiert. In der Folge werden sie pausenlos beansprucht, was eine lückenlose Überwachung der CPUs notwendig macht.

Systemabstürze oder langsame Abläufe lassen sich in vielen Fällen auf eine überlastete CPU zurückführen. Neben Upgrades können Sie in einem solchen Fall auf CPU-Ressourcen von einem anderen Asset setzen. So besteht die Möglichkeit, die systemweite Leistung anzupassen und die CPU zukünftig weniger stark zu beanspruchen.

CPU-Temperatur

Ihre CPUs überhitzen immer wieder? Dann verfügen die Server womöglich über unzureichende Kühlvorrichtungen oder sind überlastet. Denn Hauptprozessoren laufen auf Hochtouren und erzeugen in der Folge viel Wärme. Laufen diese zu heiß, können sie komplett ausfallen.

Aus diesem Grund befinden sich viele Serverfarmen unter der Erde oder an Orten mit kalten Durchschnittstemperaturen. Zudem sind die Server mit Thermometern und Kühlsystemen ausgestattet. Steigt die Temperatur, greift ein IT-Techniker ein, der die Situation auf Basis seiner Erfahrung und seines Fachwissens beurteilt.

Arbeitsspeicher (RAM)

Um die Leistung des Systems zu gewährleisten, sodass alle Programme wie gewünscht ausgeführt werden können, überprüft der IT-Dienstleister den Arbeitsspeicher des Servers (RAM). Dieser ermöglicht Caching und diverse Operationen, die schnell realisiert werden sollen.

Zudem wird der Arbeitsspeicher als temporärer Speicher genutzt. Ist der RAM überlastet, können komplexe Anwendungen dazu führen, dass die Rechenleistung sinkt und Programme nicht ausgeführt werden können.

Festplatte

Auf den Festplatten speichern Sie wichtige Daten dauerhaft. Alternativ können Sie Informationen zwischenspeichern. Ist das maximale Leistungspotenzial der Festplatten erreicht, kann dieser Umstand Leistungsschwierigkeiten verursachen. Um Datenverlusten vorzubeugen und Speicher freizugeben, sollten die Festplatten im Rahmen des Server-Managements überwacht werden.

Betriebsumgebung

Dauerhafte Schäden an der Hardware sind mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Dieser fällt häufig sogar höher aus als die Kosten für das Server-Kühl- und Überwachungssystem selbst. Server sollten bei einer Raumtemperatur von circa 18 bis 22 Grad Celsius gelagert werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte 40 bis 50 Prozent betragen.

Ein größerer Serverraum dagegen erfordert eine individuelle Temperaturberechnung. Achten Sie zudem darauf, die Server nicht zu kühl zu halten. Denn eine minimal zu niedrige Temperatur führt zwar nicht zwangsläufig zu Schäden an der Hardware, kann sich jedoch in Form von hohen Stromkosten bemerkbar machen.

Software-Verwaltung

Neben der Hardware sollte auch die Software regelmäßig überprüft und gewartet werden. So lassen sich Systemausfälle vorbeugen und Leistungsprobleme ausmachen. Wartungsprozesse werden im Idealfall nach Plan durchgeführt, sodass eine Regelmäßigkeit gegeben ist.

Sicherheit

Das Netzwerk von innen nach außen schützen: Im Rahmen des Server-Managements wird eine Strategie entwickelt, die das Thema Sicherheit als zentralen Faktor einschließt. In der Regel entwickeln IT-Systemhäuser Grundüberlegungen für herkömmliche Anwendungsfälle:

  • Mit einem Patch-Management-Werkzeug werden Software- und Firmware-Updates durchgeführt.
  • Eine Antiviren-Software wird installiert und regelmäßig aktualisiert.
  • Firewalls werden installiert und konfiguriert.
  • Zugriffsberechtigungen werden erteilt und Zugriffe werden kontrolliert.
  • Eine Passwort-Richtlinie wird erstellt.
  • Die Speicherung sensibler Daten und die Datenübertragung werden verschlüsselt.
  • SOC-Überwachung, Protokoll-Überwachung und SIEM-Tools werden umgesetzt.
  • Vorgeschriebene Standards werden durch Werkzeuge und Verfahren eingehalten.

Daten-Backups

Ein Verlust der Unternehmensdaten kann gravierende Konsequenzen nach sich ziehen. Auf diese Weise kann der Betriebsablauf nicht nur gestört, sondern komplett unterbunden werden. Backups sollten aus diesem Grund in regelmäßigen Abständen realisiert werden.

Leistungsstarke Backups können auf einer lokalen, einer Server-Backup- oder einer Cloud-Software basieren. Unterstützt werden sowohl physische als auch virtuelle Server. Um sicherzustellen, dass die Backups funktionieren, sollten diese regelmäßig getestet werden. Für die Verwaltung eignet sich beispielsweise eine Multi-Tenant-Lösung.

Notstromversorgung

Ein Stromausfall muss nicht zu einem Datenverlust führen. Für den Ernstfall ist es ausschlaggebend, dass die Stromversorgung der Server über die Notstromversorgung sichergestellt wird. Dabei stehen Unternehmen diverse Optionen zur Verfügung. Eine mögliche Lösung ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USP). Sie verfügt über eine Notstromversorgung und eine Überspannungsschutzfunktion.

Server-Management mit virtuellen Servern

Mehrere Server auf einem Rechner hosten: Die Virtualisierung bringt zahlreiche Vorteile mit sich. So lassen sich auf einem virtuellen Server, auch virtuelle Maschine (VM) genannt, im Vergleich zu physischen Servern mehrere Instanzen auf einer Hardware hosten. 

In der Folge benötigt Ihr Betrieb weniger Hardware. Das bedeutet, dass Sie ein kleineres Rechenzentrum brauchen, die Energieeffizienz steigt und die Provisionierung schneller erfolgt. Allerdings steigt der Verwaltungsaufwand, da die virtuellen Umgebungen komplex ausfallen können.

Internes vs. externes Server-Management

Nicht jedes Unternehmen muss das Server-Management selbst betreiben. Dagegen spricht, dass ein internes Team für die Server-Verwaltung, die Überwachung und die Wartung der IT-Umgebung eingesetzt werden muss. So entstehen Kosten, die nicht jeder Betrieb tragen kann oder tragen möchte.

Weiterhin müssen die notwendigen Werkzeuge wie RMMs (Fernwartungswerkzeuge und Verwaltungswerkzeuge) zur Verfügung gestellt und die Mitarbeiter aufgrund der Schnelllebigkeit der Branche regelmäßig geschult werden.

Insbesondere große Unternehmen sollten auf RMMs setzen, um die Verwaltung aus der Ferne vornehmen zu können. Der Vorteil der internen Verwaltung: Sie erlangen die volle Kontrolle über die gesamte Serverumgebung. 

Die Alternative bietet eine externe Verwaltung durch Managed Service Provider oder ein Systemhaus. Diese verfügen über fachkundiges Personal, auf das Sie sich im Alltag verlassen können. Zudem profitieren Sie in Notfällen von dem Know-how und dem Erfahrungsschatz der Fachleute.

Server-Management mit smartworx

Überlastete Server, langsame Anwendungen und Betriebsausfälle: Ein Server-Management schützt Ihr Unternehmen effektiv vor einem unwiderruflichen Datenverlust und stellt sicher, dass der Betriebsablauf reibungslos verläuft.

Auch eine Überhitzung der Hardware und Attacken durch Cyberkriminelle, die sich Zugang zu Ihren geheimen Daten verschaffen möchten, werden durch die Server-Verwaltung zuverlässig unterbunden.

Mit den geeigneten Werkzeugen zur Automatisierung, Berichterstellung, Überwachung und Benachrichtigung stehen Systemadministrator*innen inzwischen zahlreiche fundierte Tools zur Verfügung, um die Server-Performance zu überwachen und Ausfällen vorzubeugen.

Wer die Verantwortung für die Überwachung und Wartung der Server auslagern möchte, kann auf professionelle IT-Dienstleister zurückgreifen. Bei smartworx überwachen Expertinnen und Experten alle Abläufe und gewährleisten somit eine hohe Effizienz.

Gleichzeitig legt smartworx Wert auf die Erstellung individueller Server-Management-Strategien, die speziell auf Ihr Unternehmen zugeschnitten sind. Dabei blickt das Team auf eine 19-jährige Firmengeschichte zurück. Kostenintensive und imageschädigende Ausfallzeiten gehören mit smartworx der Vergangenheit an.

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smartworx ist ein IT-Systemhaus mit Sitz in Overath. Von hier aus betreut smartworx Kunden deutschlandweit. Sie haben eine Frage? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht oder Anruf!

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