Desktop-Management: So wird es umgesetzt

Beim Desktop-Management werden alle physischen und virtuellen Bestandteile (Software und Hardware) eines Netzwerks verwaltet. Zu den Hauptfunktionen gehören

  • das regelmĂ€ĂŸige Installieren von Updates und Patches fĂŒr Betriebssysteme und Benutzersoftware auf allen EndgerĂ€ten im Netzwerk,
  • die Sicherstellung der IntegritĂ€t des Netzwerks durch Virenschutz, Firewalls und VPN,
  • das Rechtemanagement der User (auch IdentitĂ€ts- und Zugriffsmanagement genannt),
  • die Remote-Desktop-Verwaltung,
  • die Überwachung und Verwaltung der erlaubten und verbotenen Anwendungen,
  • und die Überwachung des Lebenszyklus mobiler EndgerĂ€te, Desktop-GerĂ€te sowie deren Wartung und Erneuerung.

Das Desktop-Management stellt somit die Sicherheit und IntegritÀt ebenso wie die FunktionsfÀhigkeit eines Netzwerks und all seiner Bestandteile sicher und ist ein unverzichtbares Element einer sicheren und funktionalen Dateninfrastruktur. Das Desktop-Management wird entweder durch eine interne IT-Abteilung (z. B. durch einen Systemadministrator) geleistet oder an einen externen Dienstleister vergeben.

Simon Brewig und Simon Rocholl - die GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer von smartworx

Wie funktioniert Desktop-Management?

Das Desktop-Management kann in verschiedenen Unternehmen unterschiedlich umgesetzt werden und auch Drittanbieter bieten unterschiedliche Services an. GrundsÀtzlich regelt das Desktop-Management

  • die Lese- und Schreibrechte der User,
  • sorgt fĂŒr ein integres Netzwerk und eine regelmĂ€ĂŸige Wartung und Erneuerung der Hardware,
  • die Installation der neuesten Versionen und Patches der verwendeten Software
  • und es stellt die Möglichkeit der Remote-Desktop-Verwaltung mittels einer Desktop-Managementschnittstelle zur VerfĂŒgung.

Dabei kommt, je nach GrĂ¶ĂŸe und FunktionalitĂ€t der verwendeten IT-Systeme, unterschiedliche Desktop-Management-Software zum Einsatz. Der Zustand der eingesetzten GerĂ€te (sowohl der firmeneigenen als auch der ‘privaten’) kann mittels Monitoring der Lebenszyklen ĂŒberwacht werden. UnerwĂŒnschte Programme können durch Positiv- oder Negativlisten reguliert werden und die Lese- und Schreibrechte werden im IdentitĂ€ts- und Zugriffsmanagement (IAM) verwaltet.

Damit die Desktop-Management-Software reibungslos und vollumfĂ€nglich funktioniert, kann die Installation eines Desktop-Management-Interface notwendig sein. Das Desktop-Management ĂŒberwacht und protokolliert außerdem alle AktivitĂ€ten im Netzwerk und stellt Auditing-Daten zur VerfĂŒgung oder erstellt selbst Berichte, beispielsweise zu ungewöhnlichen AktivitĂ€ten.

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Warum ist Desktop-Management wichtig?

Das Desktop-Management ĂŒberwacht die Hardware und die verschiedenen Softwarekomponenten eines IT-Systems und trĂ€gt somit zu dessen FunktionalitĂ€t und Sicherheit bei. Mit dem Unified-Endpoint-Management-Ansatz (UEM) beispielsweise kann auf eine einheitliche Art und Weise sichergestellt werden, dass stets die neuesten Patches installiert werden, Sicherheitssoftware aktiv und up to date ist und keine Unbefugten in geschĂŒtzte Bereiche des Systems eindringen können.

Desktop-Management-Lösungen und -Tools steigern somit die Effizienz, die Sicherheit und die ProduktivitĂ€t der Arbeit mit und in einem IT-System. Es unterstĂŒtzt ĂŒberdies die IT-Abteilung bei der Bereitstellung und Wartung der IT-Infrastruktur sowohl mobiler EndgerĂ€te als auch der Desktop-GerĂ€te innerhalb des Netzwerks.

Was ist Remote-Desktop-Management?

Der Remote-Zugriff, also der Zugriff aus der Ferne, auf die GerÀte und installierte Software ist eine wichtige Funktion des Desktop-Managements. Nicht nur, wenn das Management an Drittanbieter ausgelagert wird, ist ein Remote-Zugang zum System unerlÀsslich. Auch die zunehmende Zahl der stationÀren und vor allem der mobilen EndgerÀte (mobile device management) sowie die zunehmende Verbreitung des Homeoffice machen den Remote-Zugriff unentbehrlich.

LĂ€ngst stehen nicht mehr alle GerĂ€te eines Firmennetzwerks an einem Ort beisammen und sind fĂŒr den IT-Administrator physisch zugĂ€nglich. Bring Your Own Devices (BYOD) und mobile GerĂ€te wie Laptops, Tablets und Smartphones sind hĂ€ufig ebenfalls Teil des Netzwerks und können mit einem vertretbaren Aufwand nur remote ĂŒberwacht, aktualisiert und gewartet werden.

Je nach Branche erhalten auch Kunden oder Partnerunternehmen teilweise Zugriff auf interne Ressourcen oder verschiedene Abteilungen mĂŒssen auf unterschiedliche Bereiche Zugriff erhalten, sollen aber nicht die gesamte Dateninfrastruktur sehen oder benötigen in einem Bereich Lese-, aber keine Schreibrechte. Um die erforderlichen Zugriffsrechte auch fĂŒr mobile, ‘private’ oder EndgerĂ€te des Kunden oder Partners effizient zu managen, muss der Remote-Zugriff auf diese GerĂ€te und die installierte Software gewĂ€hrleistet sein.

Diese Vorteile bietet Desktop-Management

Das Remote-Desktop-Management bietet viele Vorteile, von denen die wichtigsten hier kurz aufgefĂŒhrt werden.

  • Desktop-Management-Tools bieten einen zentralen Zugriff auf den Zustand, die Software, Anmeldedaten und weitere Informationen zu den im Netzwerk befindlichen GerĂ€ten.
  • Durch ein differenziertes Rollenmanagement, kann gewĂ€hrleistet werden, dass jeder Nutzer genau die Lese- und Schreibrechte erhĂ€lt, die er benötigt, und nicht mehr.
  • Die Sicherheit und VerfĂŒgbarkeit von Informationen und KommunikationskanĂ€len kann deutlich verbessert werden.
  • Durch die GewĂ€hrleistung der Installation aktueller Patches und Sicherheitssoftware wird die Sicherheit der IT-Infrastruktur erheblich verbessert und die IT-Abteilung des Unternehmens entlastet. Insbesondere der Wartungsaufwand sowie die Zeit, die fĂŒr eine direkte Betreuung am Arbeitsplatz notwendig ist, kann somit reduziert und die ProduktivitĂ€t dadurch erhöht werden.
  • Durch Single-Sign-On-Verfahren werden HĂŒrden abgebaut, Zugriffsrechte intelligent verwaltet und Sicherheitsbedenken der Anwender zerstreut.

Insgesamt erhöht ein zeitgemĂ€ĂŸes Desktop-Management die Sicherheit oder IntegritĂ€t eines IT-Systems, minimiert die Risiken und den Wartungsaufwand, welche durch Fehlverhalten der Nutzer entstehen, und hilft, die Kommunikation innerhalb des Netzwerks zu verbessern.

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Desktop-Verwaltungstools

Die umfassenden Aufgaben eines effektiven Desktop-Managements erfordern unterschiedliche Tools, die mittlerweile im Unified-Endpoint-Management-Ansatz integriert wurden. Zu den bekanntesten integrierten Management-Tools gehören Desktop Central – mittlerweile Endpoint – oder iMeet Central. Verwandte Anwendungen sind Sharepoint- oder Cloud-Dienste. Zu den wesentlichen Komponenten von UEM gehören

  • das Mobile-Device-Management und das Mobile-Application-Management, welches die Lebenszyklen mobiler Computing-Devices ĂŒberwachen sowie deren Patch-Management ĂŒbernehmen
  • die Remote-Desktop-Verwaltung ĂŒber spezielle Software, VPN oder eine Remote-Desktop-Schnittstelle sowie deren Pflege, Überwachung und Absicherung
  • das Anwendungsportfolio (APM) und das Application-Lifecycle-Management (ALM), welches die erlaubten und verbotenen Anwendungen via black oder white list reguliert
  • das IdentitĂ€ts- und Zugriffsmanagement oder Identity-Access-Management (IAM), mit dem Rollen und entsprechende Lese- und Schreibrechte verteilt, Zertifikate verwaltet oder Single-Sign-On- und Multifaktorauthentifizierungsverfahren implementiert werden können.

Fazit

Das Desktop-Management bezieht sich nicht, wie deutsche Nutzer meinen könnten, auf die Verwaltung eines Startbildschirms, sondern auf das umfassende Überwachen, Steuern, Warten und Absichern ganzer IT-Systeme. Es trĂ€gt in erster Linie zur Sicherheit und IntegritĂ€t eines Netzwerks bei und erleichtert weiterhin die sichere Kommunikation und den Datenaustausch innerhalb des Systems.

Als UnterstĂŒtzung der IT-Abteilungen in Unternehmen können Drittanbieter mit diesem Service beauftragt und damit die Firmen-IT entlastet werden. Das interne oder externe Desktop-Management ĂŒberwacht und wartet Computersysteme und insbesondere deren Netzwerkkomponenten und -applikationen.

Neben einer Verbesserung der Netzwerkkommunikation und des Datenzugriffs mittels Rollenmangement und sicherer Kommunikationsplattform ist die IntegritĂ€t des Systems das Hauptaugenmerk. Die Aktualisierung von Treibern, das up to date Halten der Antivirensoftware und das regelmĂ€ĂŸige Patchen der verwendeten Software gehören daher zu den Kernfunktionen des Desktop-Managements.

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